Ein neuer Crawl und eine Twitterlesung im niedersächsichen Landtag

Netzpolitik wurden mal wieder Daten – wohl aus einem größeren Crawling per script, zugespielt

Wie Netzpolitik schreibt handelt es sich um Daten der Berliner Online Gewerbeauskunft. Es geht wohl um 350.000 „Grunddaten“ (Zitat Senatsverwaltung Berlin: „Das sind nahezu alle Berliner Firmen“), die wohl auch weiteren Aufschluß geben können als das vorgesehen war. Man kann zum Beispiel nicht nach der Tätigkeit suchen, mit inversen Suchen in dem Datenbestand kann man das dann aber theoretisch machen. Klassischer Fall von unvorhersehbaren Absichten. Das eröffnet dann aber doch aus datenschutzrechtlicher Sicht einige Probleme. Wie Netzpolitik schreibt zum Beispiel folgendes Szenario:

Mit der Liste hätten wir auch problemlos ein Google-Maps Mash-Up bauen können, wo auf einer Berliner Landkarte die Standorte aller legal angemeldeten Prostituierten angezeigt werden.

Das wäre nur mal exemplarisch ein Szenario, das aber schon zeigt wieso Datensicherheit, Datenvermeidung und Datenschutz so wichtig sind. Insbesondere wenn es um Daten geht, die der Staat vorhält und die man abzugeben verpflichtet ist!

Ich finde das hat schon eine gewisse Dimension …

Das nächste Thema: ganz offizielle Twitterlesung in Hannover😉

Ein Eklat mit anschließenden tumultartigen Zuständen im niedersächsischen Landtag in Hannover haben ein paar Tweets ausgelöst die der Landtags-Abgeordnete @helge_limburg geschrieben hatte🙂 mehr dazu bei Heise. Zitat :

Aus einer Debatte zum Bleiberecht für Flüchtlinge hatte Limburg Landes-Innenminister Uwe Schünemann (CDU)* auf der Online-Plattform für Kurznachrichten als „unerträglichen Hetzer“ und „unverschämten Rechtsausleger“ bezeichnet.  Als FDP-Fraktionschef Christian Dürr dies im Plenum während der Haushaltdebatte öffentlich machte, kam es zu Tumulten…

Über den Herrn Schünemann hab ich ja auch schon was mal was geschrieben😉 Klasse WTF Das sieht aus wie ein Fake ist aber real …

Im Anschluß daran wurde dann die Twitter-Timeline von Helge Limburg „verlesen“ es kam wohl noch zu hitzigen Wortgefechten und nach 45 Minuten hatte sich dann alles vorerst wieder eingekriegt *g

~ von unintendedpurpose - Dezember 15, 2009.

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